Schutzwasserwirtschaftliches Grundsatzkonzept Leitha

Auftraggeber: Bundeswasserbauverwaltung,
                       Amt der NÖ Landesregierung,

                       Amt der Bgld. Landesregierung

Projektbeschreibung: Im „Schutzwasserwirtschaftlichen Grundsatzkonzept Leitha“ wurde eine umfassende Erhebung der Hochwassergefährdung im Bereich der 4 Leitha-Wasserverbände durchgeführt. Die Leitha hat eine Länge von rd. 100 km und ein Einzugsgebiet von rd. 2.140 km². Die Bearbeitung wurde gemeinsam mit der Werner Consult Ziviltechniker GmbH durchgeführt und 2012 abgeschlossen.
Die Arbeiten umfasste hydrologische Modellierungen zur Ermittlung der Bemessungshochwasserwellen unter Einbeziehung der instationären Vorgänge beim Hochwasserwellenablauf und durch die in manchen Teilbereichen wesentliche Versickerung. Die Hochwassergefährdungen wurden mit 2d-Modellen ermittelt. Betreffend den Feststoffhaushalt erfolgten Untersuchungen der Sohlerosion und –anlandung, der Anlandungen der Bermen durch Schwebstoffe sowie des Anfalls von Totholz.
In der Folge wurden Hochwasserschutzmaßnahmen für die Siedlungsgebiete konzipiert. Die hydraulische Berechnung des Wellenablaufes ergab wesentliche Verschärfungen der Hochwasserwelle durch den linearen Hochwasserschutz. Es wurde nachgewiesen, dass diese Verschärfungen durch große zusätzliche Hochwasserrückhalteräume kompensiert werden können und müssen. Abschließend wurden die für sämtliche Maßnahmen abgeschätzt.

Leistungen:

  • Schutzwasserwirtschaftliches Grundsatzkonzept nach RIWA-T und
  • Maßnahmenkonzept mit Kostenschätzung

Download:

S. Haider: Schutzwasserwirtschaftliches Grundsatzkonzept Leitha als Beispiel einer wasserwirtschaftlichen Planung; ÖWAV 8. Erfahrungsaustausch Hochwasser, 23.04.2015.